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Vereinsgeschichte

Im Jahre 1897 kamen in Holderberg Männer zusammen um das Marine – Tambour – Corps
zu gründen.
Leider sind durch die beiden Weltkriege sämtliche Vereinsunterlagen verloren gegangen.
Daher kann an dieser Stelle nur über das Vereinsleben nach dem 2. Weltkrieg berichtet werden.

Durch mündliche Überlieferung ist noch bekannt, dass der Verein 1897 gegründet wurde. Damals war der Jägerhof in Holderberg das Vereinslokal, in dem sich die Gründer Heinrich Appenzeller, Johann Appenzeller, Johann Berns und Friedrich Vossler zur Probe einfanden.

Nach der Währungsreform im Jahre 1948, als sich das Bürgerleben wieder einigermaßen normalisierte, wurde der Neuaufbau des Marine – Tambour – Corps im wesentlichen durch die Spielkameraden Heinrich Appenzeller sen., Dietrich Oellers und Gerhard Tiggelkamp organisiert.

Alle noch lebenden ehemaligen Spielleute wurden aufgesucht und aufgefordert, wieder aktiv mitzumachen. Der größte Teil erklärte sich dazu bereit, so dass im Herbst 1948 mit dem vom Tambourmajor Heinrich Appenzeller sen. durch den Krieg geretteten Instrumente mit den Proben begonnen werden konnte. Ausbilder war Paul Ringel. Im Jahre 1949 trat man beim Schützenfest erstmals wieder mit ca. einem Dutzend Spielleuten öffentlich auf.

Durch Selbstbeteiligung der Spielleute konnte im Jahre 1953 wieder neue Bekleidung angeschafft werden. Traditionsgemäß trat man in der folgenden Zeit und bis heute bei allen Anlässen in Marineuniform an.

Durch intensive Arbeit des Ausbilders und der fleißigen Mitarbeit aller Spielkameraden entwickelte sich das Marine – Tambour – Corps zu einem Spielmannszug, der bald weit über die heimatlichen Grenzen hinaus bekannt wurde.

Bei vielen Wettstreiten wurden Auszeichnungen errungen. Die vorhandenen Urkunden und Pokale zeugen davon.

Im Jahre 1988 nahm man an der Steubenparade in New-York teil.

Das 100 jährige Vereinsjubiläum wurde 1997 mit allen befreundeten Vereinen und den Einwohnern vom Holderberg, aber auch vielen Gästen aus nah und fern, in einem großen Festzelt gefeiert.